Unterarmgehstützen – sichere Unterstützung und Stabilität im Alltag
Unterarmgehstützen sind unverzichtbare orthopädische Hilfsmittel, die den Bewegungsapparat entlasten und sicheres Gehen bei Verletzungen, Operationen oder chronischen Einschränkungen ermöglichen. Sie übertragen das Körpergewicht von den Beinen auf Arme und Oberkörper und sorgen so für mehr Stabilität, Sicherheit und Mobilität im Alltag. Nutzer profitieren vor allem in Reha-Phasen, bei akuten Sportverletzungen oder altersbedingter Gangunsicherheit. Im Vergleich zu Achselstützen bieten Unterarmgehstützen mehr Kontrolle, Komfort und eine ergonomischere Handhabung.
Was sind Unterarmgehstützen und wie funktionieren sie?
Unterarmgehstützen – umgangssprachlich auch „Krücken“ genannt – bestehen aus vier zentralen Komponenten:
- Handgriff: dient der Kraftübertragung und sollte gut in der Hand liegen.
- Unterarmschale / Armschalen: stabilisieren den Unterarm und verhindern das Abrutschen.
- Stützrohr: meist aus Leichtmetall oder Carbon gefertigt – stabil und gleichzeitig leicht.
- Gummipuffer: rutschfeste Kapseln für sicheren Halt auf verschiedenen Untergründen.
Im Gegensatz zu Achselstützen belasten Unterarmgehstützen nicht die Achseln, vermeiden Hautirritationen und bieten mehr Präzision beim Gehen. Moderne Modelle bestehen häufig aus Aluminium oder Carbon – ein idealer Mix aus geringem Eigengewicht, hoher Belastbarkeit und langlebiger Qualität.
Für wen sind Unterarmgehstützen geeignet?
Unterarmgehstützen kommen in vielen Situationen zum Einsatz – sowohl kurzfristig als auch dauerhaft. Zu den wichtigsten Indikationen gehören:
- Beinbrüche und Frakturen,
- Bänderdehnungen oder Sehnenverletzungen,
- Hüft- und Knieoperationen,
- Arthritis, Rheuma und chronische Gelenkbeschwerden,
- altersbedingte Unsicherheiten oder Muskelschwäche.
Auch Seniorinnen und Senioren profitieren deutlich von der erhöhten Stabilität. Wichtig: Die Nutzung erfordert etwas Armkraft und eine gute Koordination – gleichzeitig entlasten die Stützen Beine, Knie und Hüfte spürbar.
Welche Arten von Unterarmgehstützen gibt es?
Der Markt bietet weit mehr als das einfache Standardmodell. Neben klassischen Aluminium-Krücken finden sich zahlreiche Varianten mit Komfort- oder Spezialfunktionen:
Ergonomische Unterarmgehstützen
Modelle mit anatomisch geformtem Griff, Softgriff oder Korkgriff entlasten Handfläche, Handgelenke und Handinnenseite. Sie verhindern Druckstellen, Blasen und reduzieren Schmerzen – ideal bei längerer Nutzung oder empfindlichen Handgelenken. Varianten wie Unterarmgehstützen ergonomischer Softgriff oder Unterarmgehstützen mit anatomischem Griff sind besonders beliebt.
Faltbare Unterarmgehstützen (Reise-Krücken)
Perfekt für unterwegs: Faltbare Unterarmgehstützen lassen sich teilen oder klappen und passen in Gepäck, Auto oder Rucksack. Trotz des praktischen Mechanismus müssen Stabilität und Sicherheit jederzeit gewährleistet sein – ideal als Zweitpaar oder für Reisen.
Arthritis-Unterarmstützen
Bei rheumatischen Erkrankungen oder starken Schmerzen in den Händen gibt es spezielle Arthritis-Gehstützen mit großflächiger Unterarmauflage. Das Gewicht wird nicht über die Hände, sondern über den Unterarm verteilt – eine enorme Entlastung für Menschen mit chronischen Beschwerden.
Worauf sollte man beim Kauf von Unterarmgehstützen achten?
Damit Unterarmgehstützen im Alltag zuverlässig unterstützen, sollten Käufer auf folgende Kriterien achten:
- Belastbarkeit: Standardmodelle tragen meist 100–130 kg; verstärkte Modelle auch 150 kg+.
- Höhenverstellung: ergonomisch sinnvoll, sicher arretierend und möglichst zweifach verstellbar.
- Griffbeschaffenheit: Softgriffe schonen die Hände; harte Griffe sind robust, aber weniger komfortabel.
- Manschettenart: offene Manschetten lösen sich sofort, geschlossene bleiben am Arm hängen – praktisch beim Türöffnen.
- Rutschfeste Fußkapseln: gute Bodenhaftung, idealerweise wechselbar und in vielen Größen verfügbar.
- Reflektoren: erhöhen Sichtbarkeit und Sicherheit im Dunkeln.
Wie stellt man Unterarmgehstützen richtig ein?
Die richtige Einstellung ist entscheidend, um Fehlhaltungen, Schulter- oder Nackenschmerzen zu vermeiden:
- Grifflänge: Der Handgriff sollte auf Höhe des Handgelenks liegen, wenn die Arme locker hängen.
- Ellenbogenbeugung: Beim Greifen sollten die Ellenbogen leicht angewinkelt sein (20–30°).
- Gangmuster: Für einen sicheren Gang empfehlen Physiotherapeuten häufig den 2- oder 3-Punkt-Gang; eine Einweisung ist sinnvoll.
Zubehör für mehr Komfort und Sicherheit
Passendes Zubehör erhöht die Lebensdauer und den Komfort von Unterarmgehstützen:
- Eiskrallen für sicheren Halt im Winter,
- Ersatz-Gummipuffer bei Abrieb,
- Griffpolster und Softüberzüge zur Druckentlastung,
- Krückenhalter für Wand oder Tisch,
- Handschlaufen, damit Stützen nicht umfallen.
Zahlt die Krankenkasse Unterarmgehstützen?
Unterarmgehstützen sind anerkannte Hilfsmittel. Bei ärztlicher Verordnung übernehmen gesetzliche Krankenkassen normalerweise die Kosten für Standardmodelle. Üblicherweise fällt nur die gesetzliche Zuzahlung (max. 10 €) an. Für hochwertigere Materialien, besondere Farben oder ergonomische Sondermodelle kann eine private Aufzahlung notwendig sein.
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Rehavibe bietet eine große Auswahl an modernen Unterarmgehstützen – von einfachen Aluminium-Krücken bis zu farbigen, ergonomischen oder spezialisierten Varianten wie Unterarmgehstützen gepolstert oder Modellen mit anatomischem Griff. Wir legen Wert auf geprüfte Qualität, schnelle Lieferung und hohe Sicherheit – besonders wichtig bei akuten Verletzungen.
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